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Gründe für ein Investment in RWE

Durch unser Tauschgeschäft mit E.ON sind wir ein international führendes Unternehmen auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien geworden. Unsere Rolle ist nun die eines Allrounders in der Stromerzeugung, der in vorderster Reihe bei der Schaffung eines nachhaltigen Energiesystems mitwirkt und mit seinen flexiblen Kraftwerken zur Sicherheit der Energieversorgung beiträgt. Spätestens 2040 soll die Stromproduktion von RWE klimaneutral sein. Dafür werden wir Milliarden in Windkraft, Photovoltaik und Speichertechnologien investieren, in die Herstellung von grünem Wasserstoff einsteigen und die Kohleverstromung schrittweise beenden. Wir tragen damit unseren Teil zur Erreichung der Pariser Klimaschutzziele bei – das hat uns die unabhängige Science Based Targets Initiative Ende 2020 offiziell bestätigt.

Transformation zum Spezialisten für nachhaltige Stromerzeugung und Energiehandel

Unser Unternehmen hat sich in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Früher war RWE noch ein integrierter Versorger, der alle Stufen der energiewirtschaftlichen Wertschöpfungskette abdeckte. Heute sind wir ein auf die Stromerzeugung und den Energiehandel spezialisiertes Unternehmen, das den Wandel der Energiewirtschaft zu mehr Nachhaltigkeit vorantreibt. Unser Ziel: eine CO2-neutrale Stromversorgung, die sicher und bezahlbar ist.

Neue Segmentstruktur ab 2020

Unser Hauptgeschäft, die Stromerzeugung, gliedern wir nun nach Maßgabe des verwendeten Energieträgers auf, während der Energiehandel weiterhin separat gezeigt wird. Dadurch ergeben sich die folgenden fünf Segmente: (1) Offshore Wind, (2) Onshore Wind / Solar, (3) Wasser / Biomasse / Gas, (4) Energiehandel und (5) Kohle / Kernenergie. Die Segmente (1) bis (4) bilden unser Kerngeschäft. Hier wollen wir wachsen. Unter (5) ist unsere deutsche Stromerzeugung aus Braunkohle, Steinkohle und Kernenergie zusammengefasst, die aufgrund staatlich vorgegebener Ausstiegspfade an Bedeutung verlieren wird.

Unser Ziel bis 2040: RWE wird klimaneutral

Als ein international führender Stromversorger tragen wir besondere Verantwortung für die Umsetzung der Emissionsminderungsziele im Energiesektor. Die Europäische Union will bis 2050 klimaneutral werden. Wir haben uns dieses Ziel bereits für 2040 gesetzt – und sind auf dem Weg dahin bereits gut vorangekommen. Von 2012 bis 2020 haben wir unseren jährlichen CO2-Ausstoß in der Stromerzeugung um 62 % gesenkt; 2030 sollen es mindestens 75 % sein. Eine zentrale Rolle spielt dabei der Ausstieg aus der Kohleverstromung. Weitere Bausteine unserer Emissionsminderungsstrategie sind der zügige Ausbau der CO2-freien erneuerbaren Energien, die verstärkte Nutzung von Speichertechnologien und der Einsatz von klimaneutralen Brennstoffen für die Stromerzeugung. Damit handeln wir im Einklang mit den Pariser Klimaschutzzielen, wie uns jüngst die Transition Pathway Initiative und die Science-Based Targets Initiative bestätigt haben.

Die neue RWE: Eines der weltweit führenden Erneuerbare-Energien-Unternehmen

Durch die Transaktion mit E.ON sind wir zu einem international führenden Stromerzeuger aus regenerativen Quellen geworden. Dieses Geschäft wollen wir zügig ausbauen. Ende 2020 verfügten wir bereits über Erneuerbare-Energien-Anlagen mit einer Gesamtkapazität von 10,8 GW; davon entfallen 9,2 GW auf Windkraft und 0,2 GW auf Photovoltaik. Die Zahlen geben die Erzeugungsleistung wieder, die uns pro rata, d. h. gemäß unseren Beteiligungsquoten, zuzurechnen ist. Neben bestehenden Anlagen verfügen wir über ein breites Portfolio aus unterschiedlich weit fortgeschrittenen Wachstumsprojekten. Schwerpunkt ist auch hier die Windkraft, gefolgt von Photovoltaik. Die erneuerbaren Energien sind nicht nur klimafreundlich; mit ihnen lassen sich meist auch stabile, attraktive Renditen erzielen. Bereits heute ist die Stromerzeugung aus regenerativen Quellen unser mit Abstand ertragreichstes Tätigkeitsfeld. Im vergangenen Geschäftsjahr haben wir damit etwa die Hälfte unseres bereinigten EBITDA erwirtschaftet.

Hohes Wachstumstempo bei Windkraft und Photovoltaik

Unsere Windkraft- und Solarkapazitäten wollen wir bis Ende 2022 auf über 13 GW (pro rata) erhöhen. Dafür planen wir Nettoinvestitionen von mehr als 1,5 Mrd. € pro Jahr ein. Durch die Reinvestition von Erlösen aus Beteiligungsverkäufen werden die Bruttoausgaben sogar deutlich höher ausfallen. Weiteren finanziellen Spielraum haben wir uns im August 2020 mit einer Kapitalerhöhung um 2 Mrd. € verschafft.

Wasserstoff: Elementarer Baustein der Energiewende

RWE will den Ausbau der Wasserstoffwirtschaft vorantreiben, vor allem in Deutschland, den Niederlanden und Großbritannien. Dabei werden wir entlang der gesamten Wertschöpfungskette tätig sein, angefangen bei der Produktion von grünem Strom über die Herstellung von Wasserstoff per Elektrolyse, den Handel und die Zwischenspeicherung des Gases bis hin zum Abschluss kommerziell optimierter Abnahmeverträge mit großen Industriekunden. In den beiden vergangenen Jahren sind wir eine Vielzahl von Partnerschaften mit Unternehmen und Forschungseinrichtungen eingegangen, die gemeinsam mit uns an der Schaffung einer flächendeckenden Wasserstoffinfrastruktur mitwirken wollen.

Konventionelle Stromerzeugung: Wachsende Bedeutung des Energieträgers Gas

Der Aufbau der Speicherinfrastruktur, die für eine Vollversorgung mit grünem Strom benötigt wird, ist keine Frage von Jahren, sondern von Jahrzehnten. Daher muss es noch auf längere Sicht Kraftwerke geben, die die Schwankungen bei der Stromerzeugung aus Sonne und Wind ausgleichen. Mit unseren konventionellen Erzeugungskapazitäten leisten wir einen unverzichtbaren Beitrag zur zuverlässigen und bedarfsgerechten Stromversorgung in unseren Kernmärkten Deutschland, Benelux und Großbritannien. Unsere großenteils hochmodernen Gaskraftwerke eignen sich besonders gut als Partner der erneuerbaren Energien, weil sie wenig CO2 ausstoßen und bei Lastschwankungen im Netz schnell reagieren können. Ein weiterer Vorteil von Gaskraftwerken besteht darin, dass sie nach entsprechender Umrüstung auch mit CO2-freien Kraftstoffen betrieben werden können, z. B. mit grünem Wasserstoff.

Energiehandel: Kommerzielle Schaltstelle für das Erzeugungsgeschäft

Zum Kerngeschäft von RWE zählt auch der Energiehandel. Er ist das wirtschaftliche Bindeglied zwischen den Elementen unserer Wertschöpfungskette, den regionalen Märkten und den verschiedenen Rohstoffen. Verantwortet wird er von der Konzerngesellschaft RWE Supply & Trading, die schwerpunktmäßig mit Strom, Gas, Kohle, Öl, Biomasse und CO2-Zertifikaten handelt. Ein weiteres Tätigkeitsfeld der RWE Supply & Trading ist die Vermarktung des Stroms aus RWE-Kraftwerken und die Beschaffung der für die Stromproduktion benötigten Brennstoffe und Emissionsrechte. Damit sollen Preisrisiken begrenzt werden. RWE Supply & Trading ist ferner damit betraut, den Einsatz unserer Kraftwerke kommerziell zu optimieren, wobei die Erträge daraus unseren Erzeugungsgesellschaften zufließen.

Attraktives Beteiligungsportfolio zur Stärkung der Finanzkraft

Neben dem operativen Geschäft gibt es bei RWE ein Portfolio aus Beteiligungen an Energieunternehmen, von dem wir uns hohe, verlässliche Einnahmen versprechen. Im Wesentlichen sind dies die Anteile an Amprion (25,1 %), KELAG (37,9 %) und E.ON (15 %). Der Beteiligung an E.ON messen wir ausschließlich finanzielle Bedeutung bei. Wir nutzen sie derzeit – zusammen mit dem Braunkohle-Entschädigungsanspruch gegenüber dem Bund – zur Deckung der Bergbaurückstellungen.