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Gründe für ein Investment in RWE

RWE hat sich in den vergangenen Jahren grundlegend neu aufgestellt. Zu Beginn dieses Transformationsprozesses war RWE noch ein integrierter Versorger, der alle Stufen der energiewirtschaftlichen Wertschöpfungskette abdeckte. Heute sind wir ein auf die Stromerzeugung und den Energiehandel spezialisiertes Unternehmen, das seinen Beitrag dazu leisten will, dass sich auch die Energiewirtschaft grundlegend erneuert – hin zu einer nahezu CO2-freien Stromerzeugung, die sicher und bezahlbar bleibt. Anfang 2018 vereinbarten wir mit E.ON ein umfassendes Tauschgeschäft, das inzwischen abgeschlossen ist. Im Zuge dieser Transaktion trennten wir uns im September 2019 von unserem 76,8 %-Anteil an innogy und erhielten dafür das Erneuerbare-Energien-Geschäft von E.ON, eine 16,67 %-Beteiligung an E.ON und die Minderheitsanteile der E.ON-Tochter PreussenElektra an unseren Kernkraftwerken Gundremmingen (25 %) und Emsland (12,5 %). Anfang Juli 2020 wurden zum Abschluss der Transaktion die folgenden innogy-Aktivitäten auf RWE rechtlich zurückübertragen: Das Erneuerbare-Energien-Geschäft, die deutschen und tschechischen Gasspeicher sowie ein 37,9 %-Anteil am österreichischen Energieversorger Kelag.

Hervorragende Startposition bei den erneuerbaren Energien

Mit dem Erneuerbare-Energien-Geschäft von E.ON und innogy unter dem Dach von RWE sind wir ein international führender Stromerzeuger aus regenerativen Quellen geworden. Ende 2019 verfügten wir über Windparks an Land (onshore) und im Meer (offshore) mit einer Erzeugungsleistung von 8,7 GW (pro rata). Bei der Offshore-Windkraft sind wir die Nr. 2 weltweit. Neben den bestehenden Anlagen haben wir eine Vielzahl unterschiedlich weit fortgeschrittener Wachstumsprojekte übernommen. Schwerpunkt ist auch hier die Windkraft, gefolgt von Photovoltaik. Die Stromerzeugung aus regenerativen Quellen wird unser mit Abstand ertragreichstes Tätigkeitsfeld sein. 

Unser Ziel bis 2040: RWE wird klimaneutral

Parallel zur Umsetzung des Tauschgeschäfts mit E. ON haben wir unsere Strategie weiterentwickelt und uns ambitionierte Ziele im Hinblick auf die Verringerung unserer Treibhausgasemissionen gesetzt. Von 2012 bis 2019 hat RWE den jährlichen CO2-Ausstoß bereits um 51 % gesenkt; 2030 sollen es 75 % sein. Eine zentrale Rolle spielt dabei der schrittweise Ausstieg aus der Kohleverstromung. Bis 2040 wollen wir die Stromproduktion des RWE-Konzerns so weit umgestellt haben, dass der Anspruch der Klimaneutralität erfüllt wird. Dabei setzen wir auf einen zügigen Ausbau der erneuerbaren Energien, die verstärkte Nutzung von Speichertechnologien und den Einsatz von CO2-neutralen Brennstoffen für die Stromerzeugung. Diese strategische Ausrichtung spiegelt sich auch in unserem Markenauftritt wider. Mit dem Leitsatz „Our energy for a sustainable life“ bringen wir zum Ausdruck, dass der RWE-Konzern mit seinen rund 20.000 Mitarbeitern entschlossen auf eine nachhaltige Energieversorgung hinarbeitet.

Hohes Wachstumstempo bei Windkraft und Photovoltaik

Wichtigster Baustein unserer Strategie ist die Umstellung unserer Stromproduktion auf eine zunehmende Nutzung regenerativer Quellen. Durch das Tauschgeschäft mit E.ON verfügen wir über eine sehr gute Startposition, die wir zügig ausbauen werden. Unsere Windkraft- und Solarkapazitäten wollen wir bis Ende 2022 auf über 13 GW erhöhen. Dafür planen wir Nettoinvestitionen bis 2022 von rund 5 Mrd. € ein; durch die Reinvestition von Erlösen aus dem Verkauf von Projektbeteiligungen können die Bruttoausgaben sogar wesentlich höher ausfallen. In technologischer Hinsicht liegt unser Augenmerk auf Windkraft und Photovoltaik. Geografisch werden wir uns auf Märkte in Europa, in Amerika und im asiatisch-pazifischen Raum konzentrieren. An dem integrierten Geschäftsmodell, das innogy und E.ON verfolgt haben, halten wir fest, das heißt, wir werden bei neuen Projekten möglichst die gesamte Wertschöpfungskette abdecken – von der Entwicklung über den Bau bis hin zum Betrieb.

Konventionelle Stromerzeugung: Wachsende Bedeutung des Energieträgers Gas

Der Aufbau einer Speicherinfrastruktur, die für eine Vollversorgung mit grünem Strom benötigt wird, ist keine Frage von Jahren, sondern von Jahrzehnten. Daher muss es noch auf längere Sicht Kraftwerke geben, die die Schwankungen bei Wind- und Solarstrom ausgleichen. Mit unseren konventionellen Erzeugungskapazitäten leisten wir einen unverzichtbaren Beitrag zur zuverlässigen und bedarfsgerechten Stromversorgung in unseren Kernmärkten Deutschland, Großbritannien und Benelux. Unsere großenteils hochmodernen Gaskraftwerke eignen sich besonders gut als Partner der erneuerbaren Energien, weil sie wenig CO2 emittieren und ihre Fahrweise schnell an Lastschwankungen im Netz anpassen können. Gemessen an der Erzeugungsleistung ist Gas schon heute unser wichtigster konventioneller Energieträger, und sein Anteil an unserem Kraftwerksportfolio wird sich weiter erhöhen.

Energiehandel – kommerzielle Schaltstelle für das Erzeugungsgeschäft

Zum Kerngeschäft von RWE zählt auch der Energiehandel. Er ist das wirtschaftliche Bindeglied zwischen den Elementen unserer Wertschöpfungskette, den regionalen Märkten und den verschiedenen Rohstoffen. Verantwortet wird er von der Konzerngesellschaft RWE Supply & Trading, die schwerpunktmäßig mit Strom, Gas, Kohle, Öl, Biomasse und CO2-Zertifikaten handelt. Ein weiteres Tätigkeitsfeld des Unternehmens ist die Vermarktung des Stroms aus RWE-Kraftwerken und die Beschaffung der für die Stromproduktion benötigten Brennstoffe und Emissionsrechte. Damit sollen Preisrisiken begrenzt werden. RWE Supply & Trading ist ferner damit betraut, den Einsatz unserer Kraftwerke kommerziell zu optimieren.

Attraktives Beteiligungsportfolio zur Stärkung der Finanzkraft

Neben dem operativen Geschäft gibt es bei RWE ein Portfolio aus Finanzbeteiligungen an Energieunternehmen, von dem wir uns hohe, verlässliche Einnahmen versprechen. Größte Einzelposition ist der Anteil an E.ON, den wir im Zuge des Tauschgeschäfts erhalten haben. Zum Zeitpunkt des Erwerbs im September 2019 hatte er noch bei 16,7 % gelegen. Kurz darauf haben wir ihn auf 15,0 % gesenkt. Unser Beteiligungsportfolio umfasst außerdem einen 25,1 %-Anteil am deutschen Übertragungsnetzbetreiber Amprion und den bereits erwähnten 37,9 %-Anteil am österreichischen Versorger Kelag.

Dividende für das Geschäftsjahr 2020

Die Ausschüttungspolitik der RWE AG wird auch künftig am Grundsatz der wirtschaftlichen Nachhaltigkeit ausgerichtet sein. Der Vorstand strebt für das Geschäftsjahr 2020 eine gegenüber 2019 leicht erhöhte Dividende je Aktie in Hohe von 0,85 € an. In den folgenden Jahren soll die Ausschüttung nach Maßgabe der Ergebnisentwicklung in unserem Kerngeschäft weiter kontinuierlich steigen.