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Alles klar für Klärschlamm

Spatenstich für Erweiterung des Zwischenlagers auf dem Knapsacker Hügel – RWE investiert 10 Millionen Euro

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Das Zwischenlager für Klärschlamm auf dem Knapsacker Hügel wird erweitert. Die Halle wurde vor zwei Jahren in Betrieb genommen, aber ihr Platz reicht nicht mehr. Peter Prinz, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Hürth, Dr. Lars Kulik, Vorstandsmitglied Ressort Braunkohle der RWE Power AG und Karl-Heinz Stauten, Spartenleiter bei der RWE Power AG, starteten am 09. Juli mit dem symbolischen ersten Spatenstich die Bauarbeiten.

Die Halle ist ein freistehendes, erdgeschossiges Gebäude mit Satteldach. Sie steht direkt neben dem Kraftwerk Goldenbergwerk und ist von der nächsten Wohnbebauung in Berrenrath rund 1,2 Kilometer entfernt. Sie bot bisher 3.100 Quadratmeter Lagerfläche und soll um 2.300 Quadratmeter erweitert werden. Der Klärschlamm wird dort kurzzeitig zwischengelagert, ehe er in den Wirbelschichtkesseln mitverbrannt wird.

Die Halle dient unter anderem als Puffer beim Umschlag des Brennstoffs. Auf diese Weise steigert sie die Entsorgungssicherheit der Kunden und hilft, die thermische Verwertung des Materials zu vergleichmäßigen. Mit dem gleichen Ziel installiert die RWE Power AG zwei weitere Förderwege in den größten Wirbelschichtkessel auf dem Knapsacker Hügel. Dieser konnte bis dato nur über eine Linie versorgt werden. Durch die zwei zusätzlichen Pumpenstränge aus dem Klärschlammzwischenlager können im Rahmen der Genehmigung des Dampferzeugers größere Klärschlammmengen der thermischen Verwertung zugeführt werden. Darüber hinaus schaffen die neuen Förderwege einen Puffer, der die Verfügbarkeit der Klärschlammverwertung erhöht.

Dr. Lars Kulik bezeichnete die Betriebe auf dem Knapsacker Hügel als Standort mit großem Potenzial: „Dieses traditionsreiche Industriegebiet ist ein Ass, und wir werden dieses Ass gemeinsam mit den Partnern aus der Stadt Hürth und aus den ansässigen Unternehmen ausspielen, um den Strukturwandel an diesem Standort und auch in der Region zu meistern.“

Das Unternehmen investiert dieses und nächstes Jahr über zehn Millionen Euro in die Klärschlamm-Verwertung. Darüber hinaus ist Geld auch für Forschung und Entwicklung im Bereich der Klärschlammnutzung vorgesehen. Ein zunehmend wichtiges Thema ist dabei die Rückgewinnung des lebenswichtigen Dünger-Rohstoffs Phosphor aus dem Klärschlamm.

Seit 1994 wird Klärschlamm in den Kraftwerken Berrenrath und Goldenbergwerk des Standorts Knapsacker Hügel sowie am Standort Frechen eingesetzt. Er wird ausgefault und mechanisch entwässert angeliefert. So wird er dem Hauptbrennstoff Braunkohle zugeschlagen. Auf diese Weise wird sein Heizwert sinnvoll genutzt.

Die Rauchgase werden mit aktivkohleähnlichem Koks aus Braunkohle gereinigt. Im vergangenen Jahr hat RWE rund 900.000 Tonnen Klärschlamm vorwiegend regionaler Kunden mitverbrannt.

Ferner beschäftigt sich RWE intensiv mit der Weiterentwicklung der Mitverbrennung. Dazu werden unterschiedliche Verfahren zur Klärschlamm-Trocknung untersucht. Das wird die CO2-Bilanz der Prozess- und Fernwärme- sowie der Stromerzeugung verbessern. Wenn Braunkohle eingespart und durch CO2-neutrales Material ersetzt wird, entstehen weniger Treibhausgase pro Tonne Dampf oder Kilowattstunde Strom.