Ihre Cookie- und Pixeleinstellungen auf group.rwe

Entscheiden Sie, welche Cookies und Pixel wir verwenden dürfen. Bitte beachten Sie, dass technisch erforderliche Cookies gesetzt werden müssen, um die Funktionalität unserer Website aufrecht zu erhalten. Wenn Sie alle Services unserer Website nutzen möchten, müssen alle Cookie-Kategorien ausgewählt sein. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzinformation.

    • Sichern die Stabilität der Website.
    • Speichern Ihre Log-In Daten.
    • Ermöglichen eine Verbesserung des Nutzererlebnisses.
    • Liefern Anzeigen, die zu Ihren Interessen passen.
    • Ermöglichen Ihnen, interessante Inhalte direkt mit Ihrem Social Media Netzwerk zu teilen.

Sie können Ihre Cookie- und Pixeleinstellungen auf group.rwe jederzeit über unsere Datenschutzinformation ändern.

Impressum

Details einblenden
Alles auswählen Eingaben bestätigen

Erste Hürde genommen: Pilotprojekt „StoreToPower“ auf Shortlist möglicher „Reallabore der Energiewende“

Chance auf Förderung durch das Bundeswirtschaftsministerium - Pilotprojekt im Rheinischen Revier soll Umrüstung von Braunkohle- zu Wärmespeicher-Kraftwerken erproben

sitecore_platzhalterbild_STA02_LXL
sitecore_platzhalterbild_STA02_LXL

Erste Hürde erfolgreich genommen: Das Pilotprojekt „StoreToPower“ der RWE Power AG, des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Fachhochschule Aachen zur Entwicklung und Erprobung eines Wärmespeicherkraftwerks im Rheinischen Revier hat es auf die Liste der Projekte des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) geschafft, die im Rahmen des Ideen-Wettbewerbs „Reallabore der Energiewende“ Fördermittel beantragen können. Dies hat das Berliner Ministerium heute bekanntgegeben.

„Wir sind sehr froh, dass wir es mit unserem Projekt in die engere Wahl geschafft haben“, unterstreicht Dr. Lars Kulik, Vorstandsmitglied Ressort Braunkohle der RWE Power AG. „Mit der Technologie des Wärmespeicherkraftwerks wollen wir in Zukunft die Schwankungen bei der Einspeisung aus Erneuerbaren Energien ausgleichen. Wir nutzen dabei die Infrastruktur eines bestehenden Kohlekraftwerks. Damit wollen wir Kraftwerksstandorten eine Brücke in die Zukunft bauen und so den Strukturwandel im Rheinischen Revier unterstützen. Wir werden alles daran setzen, mit unserem Ansatz das Bundeswirtschaftsministerium auch in der nächsten Runde zu überzeugen.“

Mit den „Reallaboren der Energiewende“ will die Bundesregierung zukunftsfähige Energietechnologien unter realen Bedingungen und im industriellen Maßstab erproben und so die Transformation des Energiesystems beschleunigen. Für den Ideen-Wettbewerb stehen zwischen 2019 und 2022 jährlich Fördermittel in Höhe von bis zu 100 Millionen Euro zur Verfügung. Zusätzlich hat das Bundeskabinett in den Eckpunkten für ein Strukturstärkungs-gesetz vom 22. Mai 2019 bereits beschlossen, für Reallabore in Strukturwandelregionen zusätzliche 200 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen. Nach dem Votum des Bundeswirtschaftsministeriums sind die RWE Power AG und die Projektpartner nun aufgefordert, die bislang eingereichte Projektskizze zu präzisieren und einen umfassenden Förderantrag einzureichen.

Das Land NRW unterstützt das Pilotprojekt „StoreToPower“ bereits und hat es als Leitprojekt in das Sofortprogramm „Das Rheinische Zukunftsrevier“ aufgenommen. Für die vorlaufenden Planungsarbeiten zur ersten Anlage dieser Art hat NRW im Rahmen seines Förderprogramms „progres.nrw“ 2,9 Millionen Euro bereitgestellt.

Der Standort für die Pilotanlage steht noch nicht fest, wird aber im Rheinischen Revier liegen. Thermische Kraftwerke sind als Standorte besonders geeignet, da sie über einen Netzanschluss und notwendige Infrastruktur, wie Turbinen, Generatoren, Transformatoren und Kühltürme, verfügen. Das spart Zeit und Kosten. Anfang der 2020er Jahre könnte mit dem Bau der Pilotanlage begonnen werden.

Wie funktioniert „StoreToPower“? In einem elektrischen Erhitzer wird flüssiges Salz mit überschüssigem, grünem Strom auf bis zu 560 Grad aufgeheizt und dann in einem Tank gespeichert. Bei erhöhtem Strombedarf wird diese Salzschmelze zur Dampferzeugung über einen als Dampferzeuger geschalteten Wärmetauscher geleitet. Das Salz kühlt auf 250 bis 300 Grad ab und wird in einem weiteren Tank zwischengespeichert. Der entstehende Dampf wird zur Stromerzeugung in die Turbine des vorhandenen Kraftwerkblocks eingespeist. Dort ersetzt er zunächst einen Teil der ansonsten mit Braunkohle erzeugten Dampfmenge.

Mit fortschreitendem Ausbau der Erneuerbaren Energien kann die Kapazität des Wärmespeichers schrittweise erweitert und der Einsatz von Braunkohle weiter verringert werden, bis das Wärmespeicherkraftwerk nach dem Auslaufen der Kohleverstromung vollständig mit Erneuerbaren Energien betrieben wird. Indem es Schwankungen bei der Einspeisung aus regenerativen Energien ausgleicht, leistet es einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit.