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Stromerzeugung: Deutlich weniger CO2-Ausstoß

Emissionen in Deutschland sanken auf voraussichtlich 116 Millionen Tonnen im ersten Halbjahr – RWE trug 2018 größten Teil zur CO2-Reduktion unter Dax-Konzernen bei

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Der Ausstoß von Treibhausgasen bei der Stromerzeugung ist im ersten Halbjahr 2019 in Deutschland deutlich zurückgegangen. Von Januar bis Ende Juni 2019 wurde rund 15 Prozent weniger CO2 emittiert als im Vorjahreszeitraum, wie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V. (BDEW) mitteilte. Demnach sanken nach ersten Berechnungen die CO2-Emissionen von 136 Millionen Tonnen auf voraussichtlich 116 Millionen Tonnen. Die CO2-Bilanz der Dax-Konzerne für das Jahr 2018 fällt einem Bericht des Handelsblatts zu Folge dagegen durchwachsen aus.

Der BDEW führt die Reduzierung der CO2-Emissionen im ersten Halbjahr 2019 auf verschiedene Faktoren zurück: Auf die milde Witterung, den gestiegenen CO2-Preis im Emissionshandel sowie einen Rekord bei den erneuerbaren Energien, die 44 Prozent des Stromverbrauchs deckten. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es 39 Prozent.

Die Bilanz der Dax-Konzerne für das Jahr 2018 fällt dagegen durchwachsen aus, wie das Handelsblatt berichtet: In Summe sanken die Emissionen der 30 DAX-Unternehmen um rund 1,2 % auf 339 Millionen Tonnen. Von den Konzernen haben 2018 aber nur knapp zwei Drittel ihre CO2-Bilanz verbessert. Mit einer Reduktion der Emissionen um 11,2 Millionen Tonnen leistete RWE im vergangenen Jahr den mit Abstand größten Teil der Gesamtreduktion der Dax-Konzerne. Seit 2012 baut RWE seine Emissionen kontinuierlich ab, jährlich im Schnitt um 6,1 Prozent.

BDEW-Hauptgeschäftsführer Stefan Kapferer sagte, der Rückgang der CO2-Emissionen zeige erneut, dass die Energiewirtschaft massive Anstrengungen unternehme und Klimaziele erreiche. „Jetzt müssen auch der Verkehrs- und der Wärmesektor ihr Pflichtenheft für den Klimaschutz endlich erfüllen. Daher brauchen wir in diesen Sektoren eine wirksame CO2-Bepreisung.“

Die Bundesregierung will im September über Maßnahmen für mehr Klimaschutz entscheiden, um mittelfristige Klimaziele zu erreichen. Umstritten ist vor allem eine mögliche CO2-Bepreisung. Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) will eine CO2-Steuer. Dies würde fossile Brennstoffe – also Benzin und Diesel, Heizöl und Erdgas – teurer machen. Schulze will zugleich einen sozialen Ausgleich. Auch die fünf Wirtschaftsweisen haben der Bundesregierung ein Gutachten übergeben, in dem sie die Einführung einer CO2-Steuer oder eines nationalen Emissionshandels für die Nicht-ETS-Sektoren anregen. Weite Teile der CDU sind gegen neue Steuern.

Ein Blick nach Großbritannien zeigt, dass der Stromsektor alleine die Klimaschutzziele nicht erreichen kann. 2018 kam nur noch jede 20. Kilowattstunde im britischen Netz aus Kohlekraftwerken. Gleichzeitig sind die Emissionen zuletzt weniger stark gesunken, als in den Jahren zuvor. Der Verkehrssektor stößt mehr Treibhausgase aus als alle anderen. Der Wärmesektor setzt vor allem auf Öl und Gas. Weitere Informationen dazu finden Sie im en:former-Blog