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RWE Renewables und Saitec testen innovative Schwimmplattform für Offshore-Windturbinen

RWE Renewables und Saitec Offshore Technologies erproben gemeinsam neue Wege, Offshore-Windparks kostengünstig in tiefen Gewässern zu errichten und zu betreiben

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  • SATH-Technologie verspricht Kostenvorteile im Zukunftsmarkt für Floating Offshore

  • Beton-Plattform DemoSATH mit 2-MW-Windturbine geht im Herbst 2021 in Betrieb

RWE Renewables und Saitec Offshore Technologies erproben gemeinsam neue Wege, Offshore-Windparks kostengünstig in tiefen Gewässern zu errichten und zu betreiben: In dem Pilotprojekt „DemoSATH“ testen die auf Erneuerbare Energien spezialisierte RWE-Tochter und das spanische Bauunternehmen ab 2021 eine schwimmende Plattform für Windturbinen vor der Baskischen Küste.

Die getestete SATH-Technologie basiert auf einem katamaran-ähnlichen Schwimmkörper aus modular vorgefertigten und anschließend verspannten Betonteilen. Der Schwimmkörper kann sich entsprechend der Wind- und Wellenrichtung um einen fixen Verankerungspunkt ausrichten. Bei dem Projekt sollen Daten gesammelt und operative Erkenntnisse aus Errichtung, Betrieb und Wartung der Anlage gewonnen werden. Das Pilotprojekt geht über 3,5 Jahre: 18 Monate für Planung und Bau der Anlage und eine auf zwei Jahre ausgelegte Betriebsphase.

Anja-Isabel Dotzenrath, CEO RWE Renewables, erklärt: „Wir sehen weltweit großes Potenzial für schwimmende Windparks. Gerade in Ländern mit tieferen Küstengewässern eröffnen sich dadurch attraktive Möglichkeiten. Mit DemoSATH sammeln wir Erfahrungen mit einer innovativen Plattform-Technologie auf Betonbasis, die uns bei der Positionierung in diesem Wachstumsmarkt helfen wird.“

Der COO von Saitec Offshore, Luis González-Pinto, erklärt: „Die Möglichkeiten von SATH, die Kosten für schwimmende Windkraftanlagen zu reduzieren, sind immens. Jetzt ist es an der Zeit, diese Anlage zu bauen und zu betreiben und diesen spannenden Markt zu erweitern". Die Zusammenarbeit zwischen beiden Unternehmen wird als sehr vorteilhaft angesehen, wie er erklärt: „Es handelt sich um eine Vereinbarung zwischen einem gut etablierten Akteur im Bereich der Offshore-Windenergie und einem jungen innovativen Unternehmen. Wir sind zuversichtlich, dass diese Kombination für beide Parteien massive Vorteile bringen kann".

RWE Renewables beteiligt sich an den Projektkosten, bringt ihre langjährige Offshore-Erfahrung ein und erhält im Gegenzug Zugang zu den gewonnenen Erkenntnissen. Im Fokus stehen dabei die Leistung und das Lastverhalten der Anlage unter Normal- und Extrembedingungen. Außerdem geht es den Partnern darum, Betriebserfahrungen zu sammeln, die für die Planung künftiger kommerzieller Parks unverzichtbar sind. So sollen etwa sichere und effiziente Lösungen für das Übersteigen vom Serviceschiff auf die Plattform und für den Austausch von Großkomponenten erprobt werden. Um Angebote für Offshore Windparks weltweit flexibel an die Gegebenheiten vor Ort anpassen zu können, testet RWE neben SATH noch weitere technologische Optionen für Floating Offshore.

DemoSATH ist das zweite Projekt von Saitec in offenen Gewässern: Im April 2020 ist der Einsatz eines Modells im Maßstab 1:6 vor der Küste von Santander geplant. Bei dem großen DemoSATH-Projekt verantwortet Saitec Konstruktion und Projektmanagement. Während der Testphase übernimmt das Unternehmen zudem den Betrieb, die Wartung und die Datenpflege. Dadurch ist Saitec Offshore Technolies in der Lage, in allen Phasen Verbesserungs- und Optimierungsmöglichkeiten zu erfassen.

Die Aufbauten sowie die 2-MW-Windturbine für den DemoSATH-Prototyp werden im Hafen von Bilbao montiert. Die Grundfläche der Konstruktion wird etwa 30 Meter breit und rund 64 Meter lang sein. Die Plattform samt Turbine wird an ihren Ankerpunkt in einem Testfeld (BIMEP) etwa 3 Kilometer vor der baskischen Atlantikküste geschleppt. Der Ozean ist an dieser Stelle rund 85 Meter tief. Im Meeresboden verankerte hybride Ankerleinen aus Ketten und Kunstfaserseilen werden die schwimmende Plattform auf Position halten.  Die Anlage geht voraussichtlich im dritten Quartal 2021 in Betrieb. Die im Projektverlauf erzeugte Elektrizität wird in das spanische Stromnetz eingespeist.