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RWE Power legt neues Revierkonzept vor

Unterlagen sind Beitrag zur Erarbeitung einer neuen Leitentscheidung durch die NRW-Landesregierung

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RWE Power hat dem Landeswirtschaftsministerium von NRW ihr neues Revierkonzept vorgelegt. Es enthält unter anderem die geänderten Planungen für den Betrieb der drei Tagebaue und die aktualisierten Konzepte für die Wiedernutzbarmachung der Bergbauflächen.

Hintergrund ist der Terminplan für die Abschaltung von Braunkohlenkraftwerken, wie er sich aus der Bund-Länder-Einigung von Mitte Januar und aus dem Entwurf für das Kohleausstiegsgesetz ergibt. Der geringere Kohlebedarf wirkt sich auch auf die Ausnutzung der Lagerstätten und die Tagebaue aus. Mit der angepassten Planung berücksichtigt RWE darüber hinaus den politischen Wunsch, den Hambacher Forst zu erhalten und die besonderen Bedürfnisse der Tagebaurandkommunen zu berücksichtigen. 

So hält der Tagebau Garzweiler mehr Abstand als bislang vorgesehen zu den Erkelenzer Ortschaften Kaulhausen/Venrath und Kückhoven. So bleibt dort mehr Fläche für die Entwicklung der Dörfer. Auch der Immissionsschutzwall und die zu verlegenden Landstraßen könnten ortsferner verlegt werden. Die Wiedernutzbarmachung des Abbaufelds Garzweiler kann weiterhin entsprechend dem bereits laufenden Braunkohlenplan-Änderungsverfahren erfolgen.

Im Abbaufeld Hambach werden die Abstände des Tagebaus zu Niederzier-Ellen und Kerpen-Buir größer. Die Ortslage Morschenich braucht nicht mehr bergbaulich in Anspruch genommen werden. Der unter anderem für die wichtige Stabilisierung der Endböschungen nötige Abraum wird auch im Bereich der Ortslage Manheim gewonnen. Ein auch nur teilweises Abbaggern der in ihren ältesten Teilen 40 Jahre alten Sophienhöhe scheidet nicht nur aus bergtechnischen Gründen, sondern auch wegen ihres unbestritten hohen ökologischen Wertes aus. Neben dem Hambacher Forst bleiben auch der Merzenicher Erbwald und die Steinheide erhalten.

Durch die angepasste Abbauführung werden auch im Tagebau Inden Flächen nicht in Anspruch genommen. Konkret geht es um rund 190 Hektar vor Düren-Merken und vor den Indener Ortsteilen Lucherberg und Lamersdorf. An den Grundzügen der Wiedernutzbarmachung wie auch an der Lage des Indener Tagebausees, wie sie im gültigen Braunkohlenplan Inden II beschrieben ist, ändert sich dagegen nichts.

Mit den Unterlagen liefert RWE Power einen Beitrag zur Erarbeitung einer Leitentscheidung für das Rheinische Revier. Die Landesregierung von NRW hat sie für Ende dieses Jahres angekündigt. Sämtliche Unterlagen des neuen Revierkonzepts sind im Interesse der Transparenz auf der RWE-Webseite abgelegt. Hier sind die Unterlagen zu finden.

Lesen Sie hier die aktuelle Pressemitteilung des Landeswirtschaftsministeriums zum neuen Revierkonzept der RWE Power. Hier finden Sie die aktuelle der Pressemitteilung der RWE Power.