Ihre Cookie- und Pixeleinstellungen auf group.rwe

Entscheiden Sie, welche Cookies und Pixel wir verwenden dürfen. Bitte beachten Sie, dass technisch erforderliche Cookies gesetzt werden müssen, um die Funktionalität unserer Website aufrecht zu erhalten. Wenn Sie alle Services unserer Website nutzen möchten, müssen alle Cookie-Kategorien ausgewählt sein. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzinformation.

    • Sichern die Stabilität der Website.
    • Speichern Ihre Log-In Daten.
    • Ermöglichen eine Verbesserung des Nutzererlebnisses.
    • Liefern Anzeigen, die zu Ihren Interessen passen.
    • Ermöglichen Ihnen, interessante Inhalte direkt mit Ihrem Social Media Netzwerk zu teilen.

Sie können Ihre Cookie- und Pixeleinstellungen auf group.rwe jederzeit über unsere Datenschutzinformation ändern.

Impressum

Details einblenden
Alles auswählen Eingaben bestätigen

RWE Power AG

Kohleausstiegsgesetz: Mit Kraftwerksblock D in Niederaußem nimmt RWE Power erste Anlage vom Netz

2020-30-12-kohleausstiegsgesetz-rwe-power-nimmt-erste-anlage-vom-netz
Auf dem Foto (v.l.): Werner Kratzer; Hermann-Josef Abts, Friedrich Plötz, Dustin Curtis Goncz, Thomas Sporr, Jürgen Esser

 

  • Weitere Einsparung von 2,5 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr in der Braunkohle
  • Betriebszeit endet am 31.12. um Mitternacht / Über 115 Mrd. kWh Strom erzeugt

Essen/Köln, 30. Dezember 2020

„Die Stilllegung des Kraftwerksblocks in Niederaußem ist vor allem für unsere beteiligten Mitarbeiter ein schwerer Schritt, auch wenn sie hinter dem Klimaschutz und dem gesetzlich verbrieften Kohleausstieg stehen. Mit aller Kraft unterstützen wir den gesetzlich verankerten Stilllegungspfad und leisten damit unseren Beitrag zur Energiewende. Die Stilllegung ist zugleich ein weiterer Schritt, um unsere konsequente CO2-Minderungsstrategie umzusetzen. Bis 2040 wird RWE klimaneutral und beendet bis 2038 die Verstromung aus Braunkohle.”

Dr. Frank Weigand, Vorstandsvorsitzender der RWE Power

RWE Power legt zum 31. Dezember 2020 den 300-Megawatt-Block D des Braunkohlenkraftwerks Niederaußem still. Die Außerbetriebnahme ist Teil des Kohleausstiegs, wie er 2019 von der Kommission „Wachstum, Strukturwandel, Beschäftigung" auf den Weg gebracht und in diesem Sommer von Bundestag und Bundesrat im Kohleverstromungsbeendigungsgesetz festgeschrieben worden ist.

Durch die Außerbetriebnahme von Block D entfallen in der gesamten Prozesskette der Braunkohle, die von der Rohstoffgewinnung im Tagebau bis zu Betrieb und Instandhaltung im Kraftwerk reicht, rund 300 Stellen. Bis Ende 2022, wenn RWE 2,8 Gigawatt Kraftwerksleistung stillgelegt haben wird, werden es etwa 3.000 Arbeitsplätze sein. 2030 werden sogar zwei Drittel der RWE-Kraftwerkskapazität auf Basis Braunkohle stillgelegt und 6.000 Stellen vom Abbau betroffen sein. Der Ende August abgeschlossene Tarifvertrag stellt sicher, dass es keine betriebsbedingten Kündigungen gibt und die Stilllegung sozialverträglich gestaltet wird.

RWE trägt in den Anfangsjahren die Hauptlast beim Ausstieg aus der Braunkohlenutzung in Deutschland. Durch den Zuschlag bei der ersten bundesweiten Stilllegungsauktion für Steinkohlekraftwerke für den 800-Megawatt-Block E des Kraftwerks Westfalen in Hamm und den 800-Megawatt-Block B des Kraftwerks Ibbenbüren beendet RWE zudem am 31. Dezember die Verstromung von Steinkohle in Deutschland. Gleichzeitig treibt das Unternehmen konsequent den Ausbau erneuerbarer Energien voran.

„Dass Block D so viele Jahre zuverlässig für die Stromversorgung gearbeitet hat, ist einer professionellen Betriebsführung und einer klugen, erfolgreichen Instandhaltung zu verdanken - und damit dem Engagement der ganzen Mannschaft“, betont RWE Power-Vorstandsmitglied Dr. Lars Kulik. Block D hat seit seiner Inbetriebnahme am 1. Mai 1968 in 390.000 Betriebsstunden aus 129 Millionen Tonnen Braunkohle über 115 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt. Damit könnte man rein rechnerisch sämtliche Stromverbraucher Düsseldorfs fast 30 Jahre lang versorgen. Seine Stilllegung führt, aufs Jahr gerechnet, zu einer Minderung des CO2-Ausstoßes um rund 2,5 Millionen Tonnen.

Bereits seit Oktober 2019 sind bei RWE fünf weitere 300-MW-Blöcke nicht mehr im Vollbetrieb, sondern in der vierjährigen sogenannten Sicherheitsbereitschaft. Sie werden, abhängig vom Beginn der Sicherheitsbereitschaft, zum Oktober 2021, 2022 und 2023 endgültig stillgelegt. 

RWE stärkt Marktpräsenz in Frankreich und Polen: Vier neue Onshore-Windparks werden gebaut

14.01.2021

Weiterlesen

RWE veräußert Kleinwasserkraftwerke an österreichischen Energieversorger KELAG

12.01.2021

Weiterlesen

Bedburg A 44n: Erneut ein Windpark auf ehemaligem Tagebaugelände

08.01.2021

Weiterlesen