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RWE Power AG

RWE kann demnächst Solarstrom aus dem Tagebau Inden liefern

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  • Gebot in Innovationsausschreibung der Bundesnetzagentur war erfolgreich
  • Photovoltaikanlage mit Speicher läuft von 2022 bis zur Fertigstellung des Indesees

Köln/Essen, 3. Mai 2021

Noch liegt die Kiesfläche im westlichen Randstreifen des offenen Tagebaus Inden (Kreis Düren/NRW). Nach dessen Auslaufen Ende 2029 wird das Areal Seeböschung und Seeufer sein. Doch bis die ersten Wellen ans Ufer schlagen, vergehen zwei Jahrzehnte – Zeit genug, das Gelände zwischenzeitlich für einen großen Solarpark mit Batteriespeicher zu nutzen. Genau das hat RWE der Bundesnetzagentur im Rahmen einer Innovationsausschreibung vorgeschlagen und jetzt den Zuschlag dafür erhalten.

Konkret bedeutet das: Die Bundesbehörde hatte insgesamt 250 Megawatt Leistung ausgeschrieben bei ihrer Innovationsauktion, mit der besonders ambitionierte Erneuerbaren-Projekte ermöglicht werden sollen. In dieser Ausschreibung war RWE erfolgreich: Die Bundesnetzagentur hat RWE eine fixe Marktprämie für den Solarstrom vom Ufer des Indesees zugesagt. Jetzt wird das Unternehmen Angebote für die Komponenten der geplanten Anlage einholen und beim zuständigen Kreis Düren die Baugenehmigung beantragen. Läuft alles gut, könnte der Bau im Oktober beginnen. Im Juni 2022 würde das Projekt dann erstmals Strom erzeugen und speichern.

Die Solarmodule sollen in der Spitze 14,4 Megawatt elektrische Leistung bereitstellen. Der angeschlossene Batteriespeicher wird auf eine zweistündige Stromaufnahme bzw. Abgabe von insgesamt 9,6 Megawattstunden ausgelegt. Damit fungiert er als Puffer zwischen Solarstrom-Erzeugung und Versorgungsnetz, so dass die Stromeinspeisung noch besser auf den Bedarf abgestimmt werden kann. Die Anlage am künftigen See ist unter dem Namen „PV Hybrid Inden” die erste ihrer Art von RWE in Europa.

Katja Wünschel, COO Wind Onshore & Solar PV Europe & APAC der RWE Renewables: „Mit der Kombination von Photovoltaik und Speichertechnik in einer kommerziellen Anlage setzen wir als Anlagenbetreiber in Deutschland einen wichtigen Meilenstein und gewinnen wertvolle Erfahrungen für den Ausbau der Erneuerbaren Energien. Hybriden Technologien gehört auch bei den Erneuerbaren die Zukunft. Wer hier initiativ wird und erfolgreich ist, trägt mit zum Gelingen der Energiewende bei.“

Dr. Lars Kulik, für die Braunkohle zuständiges Vorstandsmitglied des Tagebaubetreibers RWE Power: „Es ist absolut sinnvoll, vorübergehend brachliegende ehemalige Bergbauflächen für Solaranlagen zu nutzen. Unsere Rekultivierung bietet reichlich Raum für die Erneuerbaren – damit das Revier auch in Zukunft Energiestandort bleibt und der Strukturwandel gelingt.“ 

Ganz in der Nähe des geplanten Standorts betreibt RWE bereits den indeland-Windpark Eschweiler; er ist ebenso ein Kooperationsprojekt mit regionalen Partnern wie die Windparks Königshovener Höhe und „Jüchen A 44n“ am Rand des Tagebaus Garzweiler. Insgesamt betreibt RWE im Rheinischen Revier bereits Windparks mit einer Kapazität von über 300 MW. RWE erweitert auch ihr internationales Onshore-Wind-Portfolio von mehr als 6 Gigawatt (GW) stetig. Zusätzlich zum Heimatmarkt Deutschland errichtet das Unternehmen aktuell Onshore-Windparks in den USA, den Niederlanden, Polen, Schweden, Italien und in Großbritannien. In Bergheim-Paffendorf und am Kraftwerk Neurath (Grevenbroich) betreibt RWE zwei Biogasanlagen mit zusammen gut 8 Megawatt thermischer Leistung.

Ebenfalls in der jüngsten Ausschreibung der Bundesnetzagentur war RWE mit einem Solarprojekt in Rheinland-Pfalz erfolgreich: In der Gemeinde Seesbach (Kreis Bad Kreuznach) soll eine Photovoltaikanlage mit einer installierten Leistung von 2,4 MWp entstehen.

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