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Coal to Products: So funktioniert die Verwandlung von Kohle zum Kraftstoff

Coal to Products

Die Prozesse zur Umwandlung von Braunkohle zu chemischen und petrochemischen Rohstoffen werden als „Coal to Liquid"- oder „Coal to Gas“-Verfahren (kurz CtL und CtG) bezeichnet. Im ersten Schritt wird Rohbraunkohle, die ca. 50 Prozent Wasser enthält, zunächst auf einen Restwassergehalt von rund 12 Prozent getrocknet. Danach wird sie in einem Vergaser bei hohen Temperaturen mit einer unterstöchiometrischen Menge Sauerstoff umgesetzt, so dass die Kohle nicht verbrennt, sondern ein Gasgemisch entsteht, das als „Synthesegas“ bezeichnet wird. Dieses Gasgemisch enthält als Hauptkomponenten Wasserstoff, Kohlenmonoxid, Kohlendioxid sowie geringe Mengen Schwefelwasserstoff.

Methanol, Ammoniak, Naphtha: Synthese schafft viele verschiedene Ergebnisse

Je nach gewünschtem Produkt muss neben der Abtrennung von CO2 und H2S in einem nächsten Schritt, der Gasaufbereitung, das Verhältnis von Kohlenmonoxid und Wasserstoff eingestellt werden. Im letzten Schritt, der Synthese, kann dann das gewünschte Produkt wie z. B. Methanol, Ammoniak, Naphtha (Ausgangsstoff z.B. zur Kunststoffproduktion) oder Methan (Hauptkomponente von Erdgas) gebildet werden. Basis für die Anwendung der rheinische Braunkohle in CtL-/CtG-Verfahren sind zwei Schlüsseltechnologien: die Kohletrocknung und die Kohlevergasung. Zu beiden Technologien hat RWE aus zahlreichen Projekten, Pilot- und Demonstrationsanlagen jahrzehntelange Erfahrungen gesammelt. Für die Trocknung der Braunkohle wurde sogar ein eigenes Verfahren entwickelt, die „Wirbelschichttrocknung mit interner Abwärmenutzungr“, kurz WTA®.