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Entwicklung eines Zentrums für grünen Wasserstoff für Nordwesteuropa

NortH2

Zum Erreichen ihrer Klimaziele setzt die Europäische Union auf grünen Wasserstoff. Bis 2040 sollen europaweit mindestens 40 Gigawatt (GW) an Wasserstoff-Elektrolyseuren entstehen. In den Anlagen soll mithilfe von Strom aus Erneuerbaren Energien grüner Wasserstoff hergestellt werden, der dann zur Dekarbonisierung in der Industrie oder im Verkehr beiträgt. Zum Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft braucht es Erneuerbare Energien und die Infrastruktur zu potenziellen Abnehmern. Mit dem geplanten Ausbau der Windenergie und der Nähe zu vielen Industriezentren kann der Norden der Niederlande hierbei eine wichtige Rolle spielen.

RWE verstärkt eines der ambitioniertesten Wasserstoffprojekte Europas – NortH2. Das Firmenkonsortium NortH2 ist im Februar 2020 mit dem Ziel gestartet, im Norden der Niederlande ein Zentrum für grünen Wasserstoff für Nordwesteuropa zu entwickeln. Seit Dezember 2020 bringt RWE ihre breite Expertise bei den Erneuerbaren Energien und beim Thema Wasserstoff in das Projekt ein. Zu NortH2 gehören außerdem die Energieunternehmen Shell und Equinor, der Gasnetzbetreiber Gasunie und der Hafen Groningen Seaports.

Die NortH2-Partner wollen gemeinsam ein System aus Offshore-Windparks, Elektrolyseuren, Gasspeichern und Leitungen etablieren, um Offshore-Windstrom in grünen Wasserstoff umzuwandeln, zu speichern und zu Industriezentren im Nordwesten Europas zu transportieren. Bis 2030 soll so eine Erzeugungsleistung von 4 GW geschaffen werden. NortH2 kann damit eine wichtige Rolle bei der Verwirklichung des EU-Ziels spielen, bis 2030 europaweit mindestens 40 GW an Wasserstoff-Elektrolyseuren zu installieren. Bis 2040 soll die Kapazität von NortH2 auf über 10 GW anwachsen – genug, um so jährlich 1 Million Tonnen grünen Wasserstoff zu erzeugen. Damit ließen sich 8 bis 10 Millionen Tonnen CO2 jährlich vermeiden. 

Roger Miesen, Vorstandsvorsitzender der RWE Generation, erklärt in einer Pressemitteilung: „Ein Projekt wie NortH2, mit dem grüner Wasserstoff zur Dekarbonisierung der Industrie hergestellt wird, kann zum Erreichen der niederländischen und der europäischen Klimaziele für 2030 und zur Umsetzung des Pariser Abkommens beitragen. Wir setzen uns dafür ein, dass sich in Europa zügig ein Wasserstoffmarkt entwickeln kann.“

Zusammen mit den NortH2-Partnern führt RWE bis 2021 eine Machbarkeitsstudie durch. Fällt diese positiv aus, könnten erste Entwicklungsaktivitäten in der zweiten Jahreshälfte 2021 starten.

Mit RWE gewinnt das NortH2-Konsortium einen Partner, der entlang der gesamten Wertschöpfungskette für grünen Wasserstoff aufgestellt ist: So kann RWE Renewables – die weltweite Nummer zwei im Bereich Offshore-Wind – den sauberen Strom für die Produktion liefern. RWE Generation verfügt über das Know-how, grünen Wasserstoff herzustellen. Die RWE Gas Storage kann Wasserstoff in ihren Gasspeichern zwischenlagern und das Energiehandelshaus RWE Supply & Trading kann den Brennstoff industriellen Abnehmern bedarfsgerecht bereitstellen.

RWE verstärkt eines der ambitioniertesten Wasserstoffprojekte Europas – NortH2

  • Die NortH2-Partner wollen gemeinsam ein System aus Offshore-Windparks, Elektrolyseuren, Gasspeichern und Leitungen entwickeln.
  • So wird Offshore-Windstrom in grünen Wasserstoff umgewandelt, der dann gespeichert und zu Industriezentren im Nordwesten Europas transportiert werden kann.
  • RWE bringt ihre breite Expertise bei den Erneuerbaren Energien und beim Thema Wasserstoff in das Projekt ein.
  • Zusammen mit ihren NortH2-Partnern führt RWE bis 2021 eine Machbarkeitsstudie durch. 

Schaffung einer leistungsstarken Infrastruktur für grünen Wasserstoff 

  • Ziel des Projekts NortH2 ist es, im Norden der Niederlande ein Zentrum für grünen Wasserstoff für Nordwesteuropa zu entwickeln.
  • Bis 2030 soll eine Erzeugungsleistung von 4 Gigawatt (GW) geschaffen werden. 
  • NortH2 kann eine wichtige Rolle bei der Verwirklichung des EU-Ziels spielen, bis 2030 europaweit mindestens 40 GW an Wasserstoff-Elektrolyseuren zu installieren.
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