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Trockene Braunkohle – ein großes Plus für die Umwelt

Wirbelschichttrocknung

Dank der sogenannten „Wirbelschichttrocknung mit interner Abwärmenutzung“, kurz WTA, wird der Wassergehalt der Rohbraunkohle von den ursprünglich 55 auf gerade einmal 12 Prozent gesenkt. Diese Eigenentwicklung von RWE bietet einen entscheidenden Fortschritt: Im Gegensatz zum bisherigen Trocknungsprozess mit 1.000 Grad Celsius heißem Rauchgas erfolgt die Trocknung in der WTA bei einer Temperatur von 110 Grad energetisch deutlich günstiger und umweltschonender. Außerdem wird die für die Trocknung der Kohle aufgewandte Wärme jetzt weitgehend zurückgewonnen und weiter genutzt. Zum Vergleich: Um eine ähnliche Wirkung für das Klima zu erreichen, müssten fast 500.000 Mittelklasseautos dauerhaft in der Garage bleiben.  

CO2-Reduktion von bis zu einer Million Tonnen pro Jahr 

Die Wirbelschichttrocknung wird bereits seit 1993 in einer kleinen Anlage am Standort Frechen erfolgreich erprobt. 2009 ist im RWE Innovationszentrum eine Prototypanlage im kommerziellen Maßstab in Betrieb gegangen. Mit der Demonstrationsanlage können bis zu 110 Tonnen Trockenbraunkohle pro Stunde erzeugt werden – das sind bis zu 30 Prozent des Gesamtkohlebedarfs des BoA-Blocks in Niederaußem. Durch die WTA könnte der Wirkungsgrad künftiger Braunkohlenkraftwerke um zehn Prozent auf mehr als 47 Prozent gesteigert werden. Dadurch wird bei einem Kraftwerk mit 1.000 Megawatt Leistung bei gleicher Stromproduktion eine CO2-Reduktion von bis zu einer Million Tonnen pro Jahr möglich – ein beeindruckender Wert. 

Für alle, die es genau wissen wollen

Wieso ist die Wirbelschichttrocknung so ressourcenschonend und damit sinnvoll für die Umwelt? Ganz einfach: Rohbraunkohle hat einen hohen natürlichen Wassergehalt von bis zu 60 Prozent. Dieses eingelagerte Wasser verschlechtert die Verbrennung der Kohle, daher muss jeder industriellen Nutzung eine Trocknung vorgeschaltet sein, um möglichst viel Wasser aus der Kohle zu entfernen. Die zur Trocknung der Kohle aufgewandte Verdampfungswärme geht jedoch im Verarbeitungsprozess verloren. Das kostet natürlich vergleichsweise viel Energie, die für die Stromerzeugung nicht zur Verfügung steht. Die Folge: Es muss insgesamt mehr Kohle verbrannt werden, was wiederum einen höheren CO2-Ausstoß nach sich zieht.