Kernkraftwerk Emsland: Befund in Einspritzdüsen eines Notstromdiesels

RWE Nuclear GmbH

Lingen, 22. November 2019

Im Kernkraftwerk Emsland (KKE) wurden bei Wartungsarbeiten Partikel in Einspritzdüsen eines Notstromdieselaggregats festgestellt. Die Partikel stammen von Federn, die sich im Bereich der Kraftstoffzuführung  befinden. Das Funktionsverhalten des Motors war durch den Befund nicht beeinträchtigt, die Einsatzbereitschaft des Aggregats war zu jeder Zeit gewährleistet. Die betroffenen Federn wurden ausgetauscht. 

Notstromaggregate sind dafür vorgesehen, die Stromversorgung der Anlage sicherzustellen, falls die reguläre Stromversorgung über das öffentliche Netz ausfällt. Die Notstromversorgung des KKE ist mehrfach redundant aufgebaut. Insgesamt verfügt die Anlage über acht Notstromdieselaggregate sowie weitere mobile Notstromaggregate.

Das Vorkommnis wurde gemäß den deutschen Meldekriterien in die Kategorie N (Normal) eingestuft und dem niedersächsischen Umweltministerium als Aufsichtsbehörde fristgerecht gemeldet. Nach der internationalen Skala zur Bewertung von Vorkommnissen (INES) ist es der Stufe 0 (unterhalb der Skala = keine oder sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung) zuzuordnen. Eine Gefährdung des Personals, der Umgebung oder der Anlage lag zu keiner Zeit vor.

 

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